Es gibt Momente, da weiß man:

Ein neues Buch ist unterwegs.

Und manchmal kündigt es sich nicht mit Inspiration an –

sondern mit einem Würstchen auf einem Sahnekuchen.

Ja.

So läuft das hier.

Während andere Autorinnen auf Musen warten,

sitze ich da, lache Tränen

und frage mich, wie ich jemals wieder an einem Grill vorbeigehen soll,

ohne an emotionale Abhängigkeit zu denken.

Denn plötzlich war sie da:

Die Geschichte über Frauen, die sich in „Seelenpartnern“ verlieren,

über Männer, die eher Würstchen als Wunder sind,

über Liebeskummer, Muster, Human Design

und die Frage, warum wir uns mit Krümeln zufriedengeben,

wenn wir eigentlich Sahnekuchen verdienen.

Lore kommentiert schon ungefragt.

Der blaue Flamingo packt intime Details aus.

Der pinke Flamingo verdreht die Augen.

Und ich stehe irgendwo zwischen gerupfter Gans und weißem Schwan

und denke:

Na gut. Dann schreiben wir das eben.

Das Buch ist in meinem Kopf bereits fertig.

Es will geschrieben werden.

Und ich lasse es kommen.

ICH. KLAR. ECHT.

Auch dann, wenn das Leben mir ein Würstchen serviert

und ich eigentlich Sahnekuchen will.

Bin ich eigentlich die Einzige, die beim nächsten Grillen Probleme bekommen wird – oder geht’s jemanden anderem jetzt auch so?